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Der fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne door Hertha Müller

Beoordeling 10
Foto van een scholier
  • Boekverslag door een scholier
  • vwo | 952 woorden
  • 19 juni 2016
  • 1 keer beoordeeld
  • Cijfer 10
  • 1 keer beoordeeld

Eerste uitgave
1999
Pagina's
29
Oorspronkelijke taal
Duits

Boekcover Der fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne
Shadow
Der fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne door Hertha Müller
Shadow
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  1. Das Leben der Anderen

  2. 2006

  3. Florian Henckel von Donnersmarck, 2. Mai 1973, Köln. Er entstammt dem altschlesischen Adelsgeschlecht Henckel von Donnersmarck.


  4. Drama, Thriller, Liebesfilm, Melodram


  5. Im Ost-Berlin des Jahres 1984 wird der Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Kürzel HGW XX/7) damit beauftragt, gegen den Theaterschriftsteller Georg Dreyman in einem „Operativen Vorgang“ belastendes Material zu sammeln. Er hält den als „Staatsschriftsteller“ gefeierten Dramatiker selbst für beobachtenswert, ahnt aber nicht, aus welchem Motiv Kulturminister Bruno Hempf dieses Vorhaben unterstützt. Hempf möchte Dreyman ausschalten, um dessen unpolitische Lebensgefährtin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland, für sich allein zu gewinnen. Wiesler „verwanzt“ mit einem Trupp der Stasi die Wohnung, in der Dreyman und Sieland leben, und richtet auf dem Dachboden des Hauses eine Abhörstation ein. Dabei beobachtet er ein Treffen Sielands mit Hempf. Sein Vorgesetzter Grubitz weist ihn an, keine Informationen über den Minister zu sammeln, und versucht, ihn mit einem Karriereschub bei erfolgreicher Observation anzuspornen. Wiesler ist enttäuscht darüber, dass sich der Operative Vorgang nicht gegen „die Feinde des Sozialismus“ richtet, sondern privaten Zielen dient.





Als Sieland zu später Stunde von Hempf vor ihre Wohnung gefahren wird, lockt Wiesler ihren Lebensgefährten an die Haustür, um ihn so über die Affäre in Kenntnis zu setzen. Durch die Bespitzelung erhält Wiesler, alleinstehend und ohne nennenswertes Privatleben, Einblick in die Welt der Kunst und des offenen Geistes sowie in zwischenmenschliche Beziehungen, wie er sie selbst nicht pflegt. Dreymans Versuch, bei Minister Hempf für seinen Freund Albert Jerska, einen seit sieben Jahren mit Berufsverbot belegten Regisseur, ein gutes Wort einzulegen, ist ohne Erfolg geblieben. Nach dem Freitod Jerskas setzt sich der Schriftsteller ans Klavier und spielt die „Sonate vom Guten Menschen“, eine Klavier-Etüde, deren Niederschrift ihm Jerska zum Geburtstag geschenkt hat. Wiesler ist von der Musik sehr berührt. Bald entwendet er aus Dreymans Wohnung einen Brecht-Band, den er außerhalb der Arbeitszeit liest. In seinen Berichten schreibt er Belangloses und unterschlägt dabei die sich entfaltenden oppositionellen Aktivitäten Dreymans, der seine Einstellung zur Staatsführung geändert hat. Sieland hat sich unter Druck mit dem Minister eingelassen, leidet unter den regelmäßigen Treffen mit ihm und ist tablettenabhängig. In einer Kneipe sucht Wiesler das Gespräch mit ihr und macht ihr Mut zur Ehrlichkeit. Statt die Nacht mit Minister Hempf zu verbringen, kehrt sie zu Dreyman zurück.





Ein Redakteur des bundesdeutschen Magazins Der Spiegel schmuggelt eine Schreibmaschine mit rotem Farbband ins Land und überlässt sie Dreyman. Der Dramatiker schreibt, motiviert durch den Suizid seines Freundes Jerska, darauf einen Bericht über die außergewöhnlich hohe, seit 1977 von den Behörden nicht mehr veröffentlichte Selbstmordrate in der DDR. Der Spiegel druckt den Text anonym ab. Die Westveröffentlichung erzürnt die Stasi-Führung. Von Sielands Rückweisung verletzt, ordnet Hempf ihr Verhör an. Sie kann dabei dem Druck nicht standhalten, lässt sich als „IM“ anwerben und verrät Dreyman als Urheber des Spiegel-Artikels. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung finden die Stasi-Beamten die Schreibmaschine jedoch nicht. Grubitz, der mittlerweile Zweifel an Wieslers Loyalität hat, setzt daraufhin ein erneutes, durch ihn selbst überwachtes Verhör von Sieland an, das von Wiesler durchgeführt wird und in dem letzterer die Schauspielerin zur Preisgabe des genauen Verstecks der Schreibmaschine bringt. Noch vor der diesmal durch Grubitz selbst durchgeführten Hausdurchsuchung eilt Wiesler zu Dreymans Wohnung und entfernt die Schreibmaschine. Als Grubitz zielgerichtet auf das Versteck zusteuert, kann Sieland, die nicht weiß, dass es leer ist, die Scham des Verrats nicht mehr ertragen. Sie stürmt aus dem Haus, stellt sich vor einen zufällig vorbeifahrenden Lkw und wird tödlich verletzt. Ohne Beweise zu haben, ist Grubitz nun klar, dass Wiesler Dreyman geschützt hat, und er versetzt Wiesler innerhalb der Stasi auf eine monotone Position bei der Briefüberwachung.





Als nach der Wiedervereinigung ein älteres Stück Dreymans aufgeführt wird, begegnen sich der Schriftsteller und Hempf im Foyer. Dreyman fragt den Ex-Minister, warum man ihn nie überwacht habe – woraufhin Hempf antwortet, er sei komplett überwacht worden: „Schauen Sie mal bei Gelegenheit hinter Ihre Lichtschalter.“ Die Entdeckung der Mikrofone veranlasst Dreyman, bei der BStU Einsicht in seine Stasi-Akten zu nehmen. Aus den Überwachungsberichten erkennt er, dass ihn der Stasi-Mitarbeiter „HGW XX/7“ gedeckt hat. Er macht Wiesler ausfindig, dessen Erwerbstätigkeit nun das Austragen von Wurfsendungen ist, nimmt aber keinen Kontakt mit ihm auf. Zwei Jahre später veröffentlicht Dreyman den Roman Die Sonate vom Guten Menschen. Wiesler wird darauf durch die Auslage einer Buchhandlung aufmerksam, liest: „HGW XX/7 gewidmet, in Dankbarkeit“, und kauft es. Auf die Frage des Verkäufers nach einer Geschenkverpackung antwortet er: „Nein. Das ist für mich.“




  1. Humanität


  2. Angela Merkel, Simon Roloff, Ralf Bönt, Sönke Wortmann, Klaus Cäsar Zehrer, Uli Hannemann, Tobias Hülswitt, Falko Hennig, Ulli, Florian Merkel, Thomas Klupp, Florian Werner, Jan Brandt, Klaus Döring, Norbert Kron, Jan Böttcher, Thomas Brussig, Moritz Rinke, Frank Willmann


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