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Anne Frank

Anne Frank ist in Deutschland geboren, am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main. Ihre Eltern, Edith und Otto Frank, hatten ein Haus mit Garten gemietet, damit Anne und ihre drei Jahre ältere Schwester Margot gesund aufwachsen konnten. In der Nachbarschaft wohnten viele andere Kinder, mit denen sie spielen konnten. Aber die Franks waren eine jüdische Familie, eine religiöse Minderheit. In ihrem Glauben unterschieden sie sich von den vielen Deutschen, die eine andere Religion hatten.



Warum flüchtete die Familie Frank?

Zu Beginn der zwanziger Jahre verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland. Arbeitslosigkeit und Armut breiteten sich aus. Die Menschen waren unzufrieden und hilflos. Weil sie ihre Lage selbst nicht ändern konnten, sehnten sie sich nach jemand, der ihre Probleme für sie löst. Für viele waren das die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, die NSDAP, "Nazis" genannt, und deren Vorsitzender Adolf Hitler. Er versprach den Menschen Arbeit und Wohlstand. Und sie glaubten ihm auch, wenn er sagte, dass die "echten Deutschen" bessere Menschen seien als andere. Dass sie das Recht hätten, andere Völker zu versklaven und zu beherrschen. Und dass die Juden alle Schuld an der schlechten Wirtschaftslage hätten.








1933 wählte die Mehrheit der Deutschen Hitler zum Reichskanzler. Sie schafften die Demokratie ab und verboten andere Parteien. Sie verhafteten alle Menschen, die ihnen im Wege standen. Und sie begannen mit der grausamen Verfolgung und Vertreibung aller deutschen Juden.



Weil Anne Franks Eltern ihre Familie retten wollten, zogen sie 1934 um, nach Amsterdam in die Niederlande. Anne besuchte den Kindergarten, später ging sie zur Montessorischule. Sie fand neue Freunde und lebte sich gut ein.



1940 überfielen deutsche Truppen die Niederlande. Sie bombardierten Rotterdam. Nun begann auch hier die Verfolgung jüdischer Menschen. Wieder mussten sich Annes Eltern große Sorgen machen. Ende 1940 verlegte Otto Frank sein Firma in ein großes Haus an der Prinzengracht. Er gab ihr zur Tarnung einen anderen Namen, damit nichts mehr darauf hinwies, dass sie einer jüdischen Familie gehörte.



Das Tagebuch

Anne war inzwischen dreizehn Jahre alt geworden. Zu ihrem Geburtstag hatte sie von ihren Eltern ein Tagebuch geschenkt bekommen. Das Tagebuch wurde für sie zu einer echten Freundin.



Mit großem Eifer führte sie nun ihr Tagebuch, klebte Fotos von sich und ihrer Familie und Postkarten hinein. Es hörte ihr immer zu, nahm ihre Sorgen und Ängste auf und bewahrte die kostbarsten Geheimnisse für sie. "Kitty" gab ihr Kraft und half ihr, viele trübe Tage zu überstehen.



Anne schrieb über ihr Leben:










Die Lage wurde immer gefährlicher. Die Nazis verkündeten, dass sie alle Juden in Arbeitslager nach Deutschland bringen wollten. Die Franks konnten unmöglich länger in ihrem Wohnhaus bleiben. Insgeheim hatte Otto Frank im Hinterhaus an der Prinzengracht ein Versteck für die Familie vorbereitet, das nur wenige eingeweihte Freunde kannten. Dort tauchten die Franks am 6. Juli 1942 unter.



Im Versteck

Zwei Jahre lang waren sie im Hinterhaus eingeschlossen, immer in der Angst vor Entdeckung.



Weil sie ja schon lange nicht mehr zur Schule gehen konnten, unterrichtete Otto Frank die Kinder. Anne hatte großen Spaß am Schreiben, und ihr Lieblingsfach war Geschichte.



Sie bemühte sich nun, so viel wie möglich aus ihrem Leben im Tagebuch festzuhalten, denn einmal aufgeschrieben, das wusste sie, würde nichts davon verloren gehen. In der langweiligen Einsamkeit des Verstecks war "Kitty" eine treue und geduldige Zuhörerin, der sie alles anvertrauen konnte - ihre Gefühle und Träume, ihre Beobachtungen und Erinnerungen, einfach alles.



Tod und Wiedersehen

Als am 6. Juni 1944 im Radio die Nachricht kommt, dass amerikanische Truppen in der Normandie gelandet sind.



Doch am 4. August 1944 werden alle ihre Hoffnungen zunichte gemacht. Sie sind verraten worden! Die Menschen im Hinterhaus werden von den Deutschen verhaftet. Anne muss ihre "Kitty" zurücklassen. Sie werden zunächst in das Lager Westerbork, dann mit dem Zug in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gebracht. Die Familie Frank wird getrennt, Anne und Margot kommen in das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort sterben sie im März 1945.



Otto Frank überlebte als einziger das Konzentrationslager und den Krieg.In der Hoffnung auf eine glücklichere Rückkehr haben sie für ihn kostbare Erinnerungsstücke aufbewahrt: die Fotoalben der Familie und das Tagebuch der Anne Frank. Hierin findet Annes Vater Trost und auch eine Aufgabe, denn er veröffentlicht das Tagebuch. So wird Annes innigster Wunsch, eine Schriftstellerin zu sein, Wirklichkeit - lange nachdem sie ihn ihrer "Kitty" anvertraut hatte.


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