Warsteiner bier

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  • Praktische opdracht door een scholier
  • Klas onbekend | 1134 woorden
  • 15 april 2002
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  • Cijfer 4.7
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Taal
Duits
Vak
Warsteiner bier:

Familientradition als Verplichtung für die Gegenwart

Historie: Gestern bis Heute

Die hohe Kunst des Bierbrauens hat im Sauerland jahrhundert lange Tradition, das ist bekannt. Darum liegt die Vermutung nahe, daß auch die Ursprünge der Warsteiner Brauerei in eine Zeit zurrückreichen, die vor dem ersten urkunlichen Beleg anzusiedeln sind. Im Jahre 1753 läßt sich in den Steuerlisten der Stadt Warstein erstmals der Hinweis darauf finden, daß ein Conrad Cramer zur Biersteuer veranlagt wurde und neben der schon lange verher existierenden Landwirtschaft das Gewerbe des Bierbrauens betrieb. Er ahnte nicht, daß er den Grundstein zu etwas ganz Großem legte, dem langen Weg bis hin zu Deutschlands Größter Privatbrauerei.

In jener Zeit waren Landwirte in Warstein noch vornehmlich für den eigenen Bedarfzuständig, überzeugten sozusagen als ihre eigenen Brauer, Backer und Metzger. Mit dem edlen Gerstensaft wurden lediglich die nächsten Nachbarn versorgt. So brauten viele landwirtliche Betriebe damals ihr ‘Bier für den Hausgebrauch’, bis in Laufe der Jahrzehnten und Jahrhunderten viele Landwirte das Bierbrauen einstellten. Der Anfang hin zur Spezialisierung, zur arbeidsteiligen Wirtschaft war gemacht. Hier übernahm die familie Cramer, die Offenbar von alters her eine ganz besonders innige Beziehung zur Kunst des Brauens hatte, eine Vorreiterrolle. Sie bleib beim Handwerk und die Nachfahren soll) ten diese weise Entscheidung auch im 20. Jahrhundert nicht bereuen.


Johannes Vitus Cramer, der bruder des urkundlich erwänten Konrad Cramer, gehörte zu den prominentesten Bürgern Warsteins. Er genoß bei seinen mitbürgern großes Vertrauwen und war widerholt als Bürgermeister tätig. Er war es auch, der im Jahre 1803 die heutige domschänke, das berkannte Stammhaus der Warsteiner Brauerei, erbaute. Vorangegangen war am 31. December 1802 ein verheerender Stadtbrand, der bis auf wenige Häuse alles in Schutt und Asche gelegt hatte. Als den Erfahrungen gelernt, wurde die Straßeführung in Warstein völlig neu geplant, es entstand die Dieplohstraße, an der auch heute noch das Stammhaus der Warsteiner Brauerei steht.

1804 übertrug Johannes Vitus Cramer seinen Besitz an seine altesten sohn Caspar, der damals gerade 30 Jahre alt war. Von Generation zur Generation wurden Geheimnisse und Wissen um die Kunst des Bier Brauens vom Vater auf dem Sohn vererbt, bis ende des 19. Jahrhundert eine neue Epoche in der Geschichte des Unternehmens ein geläutet wurde.

Caspar Josef Cramer, Enkel des bereits erwähten Johannes Vitus Cramer, hatte die Brauerei bereits zu beachtlicher, lokaler Größe geführt und seinen Sohn Albert auf die Brauerfachschule nach Worms geschikt, wo er nicht nur den damals modernsten Techniken vertraut gemacht wurde, sondern auch den Ehrgeiz entwickelte, das Erbe seiner Väter zu neuer Größe zu führen, Dieser sohn Albert war es, der die kleine Dorfbrauerei in ein kerngesundes, mittelstänisches Unternehmen umwandelte. Der frischgebackene Braumeister mit ungezähmtem Tatendrang legte im Jahre 1895 mit dam Bau einer für damalige Verhältnisse hochmodernen Dampfbier-Brauerei den Grundstock für de Erfolg der heutigen Warsteiner Brauerei. Im Herzen von Warstein wurde eine Braustätte errichtet, in der er den neutesten technischen Standart der Jahrhundertwende installierte.

Der senior Albert Cramer übertrug nach die Verantwortung für das emporstrebende Unternehmen seinen Söhnen Paul uns Josef Cramer. Das letzte Wort behielt sich der Senior-Chef bei allen wichtigen, unternehmerischen Entscheidungen stets vor. Leider war es ihm jedoch nicht vergönnt, im Jahre 1953 das
200jährige Bestehen der Cranmerschen Brautradition zu feiern. Denn er verstarb sechs Tage vor der Erreichung seinen 80. Lebensjahres nach einem erfüllten Leben. Die Führung der damals noch relativ kleinen Regionalbrauerei lag fortan in den handen der Brüder Paul und Josef Cramer. Weil sich Josef Cramer (verursacht durch ein folgenschweres Kriegsleiden) schon bald aus den Geschäftsaktivitäten zurückziehen mußte, war es der Verdienst von Paul Cramer, in den Nachkriegjahrzehnten, einen raschen Ausbau einzuleiten.

Das gelang mit bemerkenswertem Erfolg. Es wurde der Sprung zur bedeutenden Regionalbrauerei gessafft, wobei man sich immer wieder höhere Ziele steckte: das Vertriebnetz wuchs zusehends und auch der Bekanntheitsgrad von Warsteiner wurde immer höher. 1960 wurde bereits mit über 100.000 Hektolitern die erste Schallmauer durchgebrochen, im Jahr 1972 wurden schon 500.000 Hektoliter überschritten. 1984 waren er schießlich 2.118.930 Hektoliter. Paul Cramer hatte eine solide Basis geschaffen, auf die sein sohn Albert und dessen Vetter Claus aufbauen konnte.


Die beiden Vettern Albert und Claus Cramer leiteten zunächst die Warsteiner Brauerei als gleichberechtigte Partner, ehe 1985 Albert Cramer die Anteile seines Vetters Claus übernahm. Seit dieser Zeit ist Albert Cramer Alleinhaber und geschäftsführender Gesellschafter der GröSten Privatbrauerei Deutschlands. Es war es, der von Anfang an den Begriff ‘Teamwork’ zur Unternehmensphilosophie erklärte und auch gleich mit Inhalt füllte. Von ihm eingesetzte Geschäftführer übernahmen als kollegiale Teamgefährten Verantwortung, brachten das Unternehmen durch gemeinsame Stärke voran.

Einen Meilenstein in der Geschichte des dynamischen Familienunternehmens markiert das Jahr 1973, als man damit begann, am südlichen Stadtrant von Warstein eine der modernsten Brauereien des europäischen Kontinents zu bauen. Im Naturpark Arnsberger Wald, einem der schönsten Landstriche Deutschlands, war genau das richtige Gelände. Schließlich ‘platzte’ die alte braustätte im Herzen der Stadt Warstein damals aus allen Nähten und die technischen Einrichtungen waren einfach nicht mehr in der Lage, die Ständig steigende Nachfrage nach Warsteiner zu befriedigen. Seither präsentierte sich die ‘Brauerei im Waldpark’ eigentlich von Jahr zu Jahr wieder als eine Braustelle, denn ständig muBte angesichts stetig steigender AusstoSzahlen ausgebaut und erweitert werden. Dabei wurde stets dem Bemühen nach einem modernen Industrie Unternehmen Rechtung getragen, das verträglich in die Natur integriert wurde. Mit dem Abschluß der bisherletzten Ausbaustufe verfügt die Warsteiner Brauerei über eine Ausstoß Kapazität von sechs bis sieben Millionen Hektolitern. Diese Größenordnung wird seitens der Geschäftsführung für unbedingt erforderlich gehalten, um im europäischen Wettgewerb auf Dauer bestehen zu können. Derweil geht die generalplanung zur Schaffung zusätzlicher Ausstoß kapazitäten weiter. Schon 1993 wurde damit begonnen, den stufenweisen Ausbau mit einer Kapazitätserweiterung auf acht Millionen Hektoliter voranzutreiber.

Ein großer Meikenstein war im Herbst 1990 die übernahme der Paderborner Braustätte. Schon ein halbes Jahr später wurde die beiden neuen Sorten, das alkoholfreie und kalorienredusierte Warsteiner Premium Light
und das alkoholfreie und kaloriereduzierte Warsteiner Premium Fresh der öffentlichkeit präsentiert. Inzwissen herrscht in der Fachwelt Einigkeit: Die Warsteiner Brauerei nahm nach Ende des 2. Weltkrieges eine entwicklung, wie sie in der gesamten deutschen Brauwirtschaft wohl eimalig ist. Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sie sich von einer mittleren Brauerei mit regionalem Charakter zu Deutschlands größter Privatbrauerei, die ihre Marke Warsteiner Premium Verum nicht nur aufnationaler Ebene als größte deutsche Bierplazieren konnte, sondern ihr Premium Produkt daüber hinaus in über 40 Lander auf dem ganzen Erdball expotiert. Das ist auch einem konsequenten Marketing Konzept zu verdanken, das sich auf Kontinuität in der Werbung und im Sponsoring stütz.

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