Geschreven door: | minicooper (3 havo) [meer] |
Datum ingestuurd: | 30 mei 2002 |
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Die Computergeschichte .Das englische Wort „computer“ hat seinen Ursprung im lateinischen Wort „(com)putere“ (berechnen)und bedeutet: „Einer, der rechnet“. Oder auch: „Eine automatische Maschine, die mathematische Operationen ausführt.“
Die meisten von uns haben ein ganz anderes Verständnis vom Computer.
Jedes Schulkind weiß, daß Computer auch faszinierende Spiele anbieten können.
Sekretärinnen benutzen Computer täglich, um Briefe fast mühelos zu erstellen und zu gestalten. Satelliten und Mondraketen werden durch Computer gesteuert. Architekten und Designer zeichnen mit Hilfe eines Computers. Die Anwendungsmöglichkeiten von Computern sind fast unendlich.
Die englische Definition von Computer („ein Rechner“) spiegelt seine Geschichte wieder. Seit seinen Anfängen hat der Mensch immer wieder Rechenhilfen gesucht, die ihm die lästige Arbeit, die mit Zahlen und Rechnen verbunden war, abzunehmen.
Rechenhilfen hatten zwei Hauptaufgaben: Menschen den komplizierten Umgang mit abstrakten Zahlen zu erleichtern und menschliche Fehler auszuschließen.
Die allerersten Rechenhilfsmittel waren Finger und Zehen. Um Gegenstände zu zählen, zu merken und zu vergleichen haben die ersten Menschen abstrakte Mengen mit ihren Fingern und Zehen festgehalten und „konkretisiert“. Dieser Prozeß führte zum Begriff der „Zahl“ und zu den Zahlzeichen.
Ein weiteres Rechenmittel bei vielen früheren Völkern waren Zählsteine oder Zählstäbchen. Es folgten die ersten mechanischen Apparate. Eine Weiterentwicklung eines solchen Apparates stellte der Abakus dar (phönizisch „abak“, ein flaches, mit Sand bedecktes Rechenbrett), das erste Rechengerät mit festen Dezimalstellen.
In seinen vielen Erscheinungsformen hat der Abakus die kultivierte Welt erobert. Ab etwa 600 v. C. tauchte er in China auf ab 500 v. C. in den Mittelmeer- Ländern (Ägypten, Babylonien, Griechenland ).Noch heute wird diese erste Rechenmaschine von vielen, vielen Menschen (z. B. Rußland, China, Japan) als Rechenhilfe benutzt.
Eine wichtige Entdeckung wurde vom Schotten John Napier um 1600 gemacht, er entdeckte die Logarithmen.
Die logarithmische Idee wurde weiterentwickelt, so daß man jedes beliebige Produkt in Tabellen, die zu diesem Zweck produziert wurden, nachschlagen konnte.
Da die Menschen lieber Addieren als Multiplizieren, fand diese Entdeckung rasch ein breites Publikum.
Dieses neue Verfahren war der Vorgänger des Rechenschiebers (das erste Exemplar erschien gegen 1650), mit dem bis vor einer Generation die Ingenieure und unsere Eltern gerechnet haben . Weitere Rechenmaschinen folgten.
Gottfried Wilhelm Leibnitz, deutscher Philosoph, Naturwissenschaftler, Sprachforscher, Metaphysiker und Mathematiker ( bekannt für seine Entdeckung der Integral- und Differentialrechnung, parallel zum Engländer Sir Isaac Newton ), hat der Computergeschichte zwei wichtige Beiträge vermacht.
Von Leibnitz stammte auch der Grundgedanke des dualen Zahlensystems. Dieses System, das auf lediglich zwei Ziffern ( 0 und 1 ) basiert, bildet noch heute die Basis modernster Datenverarbeitung. Eigentlich sollte dieses System eher der Logik oder Philosophie dienlich sein und nicht der Mathematik.
Leibnitz war auf der Suche nach einer Sprache, in der man sich unmißverständlich ausdrücken konnte. In dieser Sprache sollte es nur „richtig“ oder „“falsch“, „ ja“ oder „nein“, „alles“ oder „nichts“ geben. Diese Idee wurde später (um 1850 ) von George Boole in seinem Buch“ The Mathematical Analysis of Logic“ aufgenommen und weiterentwickelt.
Innerhalb von Volkszählungen war man mehr und mehr auf schnelle Berechnungen angewiesen. Mit jeder neuen Volkszählung wurden immer mehr Informationen erhoben. So dauerte die erste amerikanische Volkszählung 1790 ungefähr ein Jahr und mußte per Hand ausgewertet werden. Siebzig Jahre später mußten bereits 31.440.00 Amerikaner gezählt werden und zusätzlich 100 Fragen beantworten.
Die Helfer der 11. Volkszählung (1880) waren sieben Jahre später, immer noch mit der Auswertung der Fragebögen beschäftigt.
Nach diesen Erfahrungen startete die Regierung einen Wettbewerb um eine schnellere, effizientere Durchführung und Auswertung der 12. Volkszählung zu gewährleisten. Der Gewinner war der Bergbauingenieur Hermann Hollerith. Er erfand eine elektrische Zählmaschine - er nannte diese eine Tabelliermaschine--, die gelochte Karten nach einem festen Code sortierte, automatisch zählte und das Ergebnis anschließend ausdruckte. Aus der von Hollerith gegründeten Firma, die Tabulating Maschine Company, wuchs später die „International Business Machine Company“ ( besser bekannt als „IBM“) Wenig später begann dann das Zeitalter der EDV.
Während Zuse in Deutschland seinen Rechner (den Z3, „1941“) baute, entwickelte der Mathematiker Howard H. Aiken in den USA mit Unterstützung von IBM an der Harvard Universität ebenfalls einen elektromechanischen Rechner den „Harward Mark 1“, der am 7. August 1944 in Betrieb genommen wurde. Der Rechner war nicht besonders elegant, denn er bestand aus 750.000 Einzelteilen, war über 15 Meter lang und etwa 2,5 Meter hoch. Zur Multiplikation oder Division von zwei 10- stelligen Zahlen benötigte der Mark 1 rund sechs Sekunden. Die Hauptaufgabe für diesen Rechner war, wie bei der Z3, die exakte Berechnung der ballistischen Flugbahn (Flugbahn von Granaten und Geschossen im 2. Weltkrieg)
1951 wird der erste kommerzielle Computer vorgestellt, der UNIVAC 1. Er basiert noch auf der Elektronenröhre.
Die Bell Telephone Laboratories entwickelten 1955 den ersten Transistorrechner der Welt, der den Namen TRADIC erhält.
1957 ist die Firma Siemens in der Lage, seinen 2002- Rechner serienmäßig zu produzieren .
Im Jahr 1965 wurde mit der Erfindung des Chips die dritte Computergeneration geboren. Ein Chip ( der bis zu 20 Transistoren ersetzen konnte ) ist eine sehr kleine Platte aus Silizium, auf der eine große Menge von Transistoren, Dioden, Widerständen und anderen Bauteilen aufgebaut sind. Ein Beispiel für Computer dieser Generation war das IBM -Computer- System 360.
Die Massenproduktion von Computern ab den 80ziger Jahren führten zu weiteren Preissenkungen, so daß sie auch im privaten Bereich eingesetzt werden konnten.
1981 wurde der IBM Personal Computer (PC) vorgestellt, zusammen mit dem Betriebssystem Microsoft- DOS. 1982 erreichen die ersten IBM -PC- kompatiblen Geräte den deutschen Markt
1984 setzt IBM einen neuen Standart mit dem AT („ Advanced Technology“ [Rechnerbezeichnung] ), der mit dem INTEL 80286 Prozessor ausgestattet ist
1986 wurden die 32-Bit PC’ s vorgestellt, die den INTEL Prozessor 80386 benutzen.
Die ersten PC’ s mit dem neuen 80486 Prozessor der Firma INTEL werden 1989 vorgestellt. Alleine auf der Grundlage der heutigen Betriebssysteme, die diesen Prozessor nur in seiner Geschwindigkeit nutzen können, ergibt sich eine Verdopplung der Arbeitsgeschwindigkeit zum 80386 Prozessor.
In den 90’ ziger Jahren werden jedes Jahr neue Prozessoren entwickelt.(z.B. Pentium Pentium 2 und 3 Prozessoren )
Prozessoren das Herz eines jeden Computers.
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