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Datum ingestuurd: | 15 juni 2001 |
Woorden: | 4181 |
Opvragingen: | 13904 (85 deze maand) |
Waardering: |
Informatione uber Berlin
Berlin ist die Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands. Sie hat etwa 3,5 Millionen Einwohner und erstreckt sich über 891 Quadratkilometer. Sie liegt in Mitteleuropa, 13:25 Grad östliche Länge und 52:32 Grad nördliche Breite, 34 m über dem Meeresspiegel, an den Flüssen Spree und Havel (siehe Weltkarte). Zeitzone ist die Mitteleuropäische Zeit (MEZ oder MET, eine Stunde der GMT voraus, d.h., MEZ = GMT+1) mit Sommerzeit im Sommerhalbjahr (MESZ = GMT+2), die genaue Berliner Ortszeit liegt 6 min 22 sec nach der MEZ. Nach den Planungen und politischen Erklärungen des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung ist davon auszugehen, daß Berlin in der zweiten Hälfte der 90er Jahre die Arbeitsstätte dieser Verfassungsorgane wird. Dies entspricht den Festlegungen des Einigungsvertrages sowie dem Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991.
Das Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor ist das wichtigste Wahrzeichen Berlins und das Symbol der deutschen Einheit.
Es wurde 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans nach dem Vorbild der Propyläen zu Athen erbaut und bildet den westlichen Abschluß der Straße Unter den Linden am Pariser Platz. Es ist 26 m hoch und gut 65 m breit. Die Tiefe des Mittelbaues mit seinen fünf Durchfahrten beträgt 11 m. Die 15 m hohen dorischen, nach ionischer Art kannelierten Sandsteinsäulen haben am Fuß einen Durchmesser von 1,75 m.
Nach der Niederlegung der Stadtmauer 1867/1868 fügte der Schinkel-Schüler Johann Heinrich Strack 1868 dem Tor zu beiden Seiten die niedrigeren offenen Säulenhallen an.
Die von Johann Gottfried Schadow geschaffene Quadriga (Viergespann) auf dem Tor war aus Kupfer getrieben und wurde 1794 aufgestellt. Die Franzosen unter Napoleon I. brachten sie 1807 als Kriegsbeute nach Paris. 1814 holten die Preußen sie zurück und fügten in den Kranz auf dem Stab der Friedensgöttin ein Eisernes Kreuz ein.
Torgebäude und Quadriga wurden im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1956 bis 1958 vollständig restauriert. Die originalen Gußformen für die Quadriga befanden sich noch im Depot der West-Berliner Firma Noack.
Das Brandenburger Tor wurde nach dem 13. August 1961 durch die Sperranlagen des DDR-Grenzregimes abgeriegelt. Nach der Wende in der DDR und einem Freudenfest am 9. November 1989 wurde es am 22. Dezember 1989 geöffnet. Die Sperranlagen wurden danach vollständig beseitigt. Die in der Silvesternacht 1989/1990 schwer beschädigte Quadriga wurde restauriert (1991).
Berliner mauer
(Bau der Berliner Mauer)
1989
Öffnung der Übergänge der Berliner Mauer auch für Bürger der DDR. Auf einer Pressekonferenz teilt Politbüromitglied Schabowski mit: "... haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen." Die daraufhin zahlreich aufbrechenden "Testbesucher" werden von den West-Berlinern herzlich begrüßt. An den Grenzübergängen drängen sich bald viele zehntausende Besuchswillige, so daß gegen 23.30 Uhr die Schlagbäume geöffnet werden müssen. Alle Kontrollen werden eingestellt: die Mauer hat ausgedient. "Mauerspechte" beginnen bald darauf, das monströse Bauwerk niederzulegen; ein weltweiter Souvenirhandel mit Mauerbruchstücken und ganzen Mauerabschnitten sowie Militaria aus Beständen der DDR und der Sowjetunion beginnt. Nach Angaben der "Arbeitsgemeinschaft 13. August" sollen allein an der Berliner Mauer 235 Menschen gestorben sein (an der innerdeutschen Grenze 370, und weitere 220 Todesopfer gab es an den DDR-Grenzen nach Osteuropa).
Errichtung der Mauer
In den frühen Morgenstunden des 13.8.1961, einem Sonntag, begann die DDR unter der Leitung von Erich Honecker, Ost-Berlin und die DDR gegenüber West-Berlin mit Stacheldraht und Spanischen Reitern abzuriegeln. Straßen wurden aufgerissen und Barrikaden aus Pflastersteinen errichtet. An zentralen Punkten fuhren Panzer auf. Der durchgehende U- und S-Bahn-Verkehr wurde unterbrochen. Bewohnern Ost-Berlins und der DDR wurde das Betreten West-Berlins verboten, darunter 60.000 Berufspendlern. In den folgenden Tagen ersetzten Bautrupps unter Bewachung die provisorischen Befestigungen durch eine feste Mauer.
Die Westmächte reagierten verhalten, da die drei Essentials der amerikanischen Berlin-Politik nicht angetastet wurden: Anwesenheit der westlichen Truppen, freier Zugang nach Berlin und Gewährleistung der Selbstbestimmung der West-Berliner und der freien Wahl ihrer Lebensform.
Ab dem 23.8.1961 durften West-Berliner Bürger Ost-Berlin nicht mehr betreten. Am 20.9.1961 begann die Zwangsräumung von Häusern unmittelbar an den Grenzen zu West-Berlin. Am 17.8.1962 wurde der achtzehnjährige Ost-Berliner Peter Fechter bei einem Fluchtversuch über die Mauer von Ost-Berliner Grenzwachen angeschossen, und er verblutete.
Am 21.6.1963 erließ der Minister für nationale Verteidigung der DDR eine "Anordnung über die Einrichtung eines Grenzgebietes an der Staatsgrenze der DDR zu West-Berlin". Danach wurde innerhalb Ost-Berlins an der Sektorengrenze ein 100 Meter breiter "Schutzstreifen" gezogen, dessen Bewohner sich registrieren lassen mußten.
Von der DDR-Propaganda wurde die Mauer als "antifaschistischer Schutzwall" bezeichnet.
Fall der Mauer
Die dramatischen Ereignisse des Jahres 1989 mit der Massenflucht von DDR-Bürgern über Ungarn und den Leipziger Montagsdemonstrationen führten nach wochenlangen Diskussionen um ein neues DDR-Reisegesetz dazu, daß der Ost-Berliner SED-Bezirkschef Günter Schabowski am 9. November 1989 gegen 19 Uhr in einer etwas unklaren Formulierung überraschend die Öffnung der Grenze für "Privatreisen nach dem Ausland" bekanntgab. Wenig später begann ein Sturm der Ost-Berliner nach West-Berlin, es gab Freudenfeiern am Brandenburger Tor und auf dem Kurfürstendamm. Am 10. November begannen Abrißarbeiten zur Schaffung zusätzlicher Grenzübergänge. Am 12. November wurde die Mauer am Potsdamer Platz geöffnet, am 22. Dezember erfolgte eine Öffnung am Brandenburger Tor für Fußgänger. Sogenannte "Mauerspechte" hämmerten Bruchstücke aus der Mauer, die dann vielfach als Souvenirs verkauft wurden. Einige größere Segmente wurden auch von offizieller Seite abgegeben oder verkauft.
Seit dem 1. Juli 1990 herrscht mit dem Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion endgültig freier Reiseverkehr zwischen Ost und West. Die Mauer verschwand bis zum Jahre 1991 nahezu vollständig; Reste blieben u.a. an der Bernauer Straße, in der Niederkirchnerstraße (gegenüber dem Preußischen Landtag, jetzt Sitz des Berliner Abgeordnetenhauses) und in Form der 1,3 km langen "East-Side-Gallery" gegenüber dem Ostbahnhof erhalten.
Am 20. Februar 1997 wurde am ehemaligen "Checkpoint Charlie" damit begonnen, den einstigen Verlauf der Berliner Mauer mit einer roten Linie zu markieren. Diese Linie soll eine Länge von 20 km erreichen und später durch eine doppelspurige Großpflastersteinreihe ersetzt werden.
etwas Geschichte von Berlin
Oktober 1995
Baubeginn im 14. Abschnitt der Stadtautobahn (BAB 100) südlich des Flughafens Tempelhof. Das Teilstück schafft die Verbindung zu einer projektierten Autobahn (BAB A113, neu) von Neukölln (4 km entlang des Teltow-Kanals) durch Treptow zum BAB-Zubringer Dresden und auf den Abzweig zum Flughafen Berlin-Schönefeld. Die hierzu notwendigen Eingriffe in Landschaft und vorhandene Bebauung sollen durch längere, mit öffentlichen Grünanlagen bedeckte Tunnelabschnitte abgemildert werden. Erstmals wurde der Berliner Stadtautobahn(weiter)bau "von Anfang an" unter Beteiligung eines Architektenteams geplant.
1996-01-12
Vorstellung der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD. Der Berliner Haushalt (ca. 23 Milliarden DM Schulden) soll durch drastische Einsparungen beim Personal (Stellenabbau um 18.000) und Verkauf von Landesvermögen (u.a. Teilverkauf der BEWAG) saniert werden. Der Senat soll von 15 auf 10 Senatoren, die Anzahl der Bezirke von 23 auf 18 verringert werden. Auf Drängen der SPD soll für die Fusion Berlins mit dem Land Brandenburg bereits 1999 "geworben" werden.
1996-01-25
Der neue Senat mit je 5 Senator(inn)en von CDU und SPD unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) ist im Amt.
1996-02-29
Eröffnung der "Galeries Lafayette" in der Friedrichstraße Ecke Französische Straße. Das mit 8000 qm Verkaufsfläche auf vier Stockwerken errichtete Kaufhaus (Schwerpunkte: Mode und Gastronomie) ist Teil des 1,4 Milliarden-Projekts "Friedrichstadt-Passagen". Die mit insgesamt vier Milliarden DM Investitionsaufwand zum "Schaufenster des Ostens" hochgepäppelte Friedrichstraße dürfte nach Einschätzung von Stadtplanern frühestens mit dem Eintreffen kaufkräftiger Kundschaft nach dem Regierungsumzug die erhoffte urbane Funktion bekommen. In ganz Berlin stehen eine Million qm Bürofläche leer, trotz erheblicher Mietnachlässe sind von den bereits fertigen Flächen im Bereich Friedrichstraße erst ca. 10 % vermietet.
1996-03-01
Der ehemalige Kaisersaal des 1908 gebauten Hotels "Esplanade" wird transloziert. Der 18.000 Tonnen schwere und 18 mal 11 Meter große Rest des Nobelhotels, der 1990 unter Denkmalschutz gestellt wurde, wird zunächst um 2,50 Meter angehoben, etwas gedreht und dann um 75 Meter ostwärts in das am nordwestlichen Potsdamer Platz entstehende Sony-Center hydraulisch verschoben. Die aus Marmor, Stuck, Säulen und Spiegeln bestehende Inneneinrichtung des Saales, in dem Kaiser Wilhelm II. seine Herrenabende abhielt, wurde in 500 Einzelteile zerlegt und ausgebaut. Im futuristischen 9-stöckigen Forum des Sony-Centers soll der versetzte Saal zum Anziehungspunkt werden. Die Aktion (Kosten: 5 Mio) ist am 1996-03-21 beendet.
1996-03-03
Das Zentrum für Berlin-Studien der Zentral- und Landesbibliothek Berlin wird eröffnet. Darin werden u.a. die vereinten Berlin-Bestände der Amerika-Gedenkbibliothek (ehemals West) und der Berliner Stadtbibliothek (ehemals Ost) angeboten, das wohl weltweit größte Archiv gedruckter Quellen zum Thema Berlin.
1996-03-05
Die Senatskoalition aus CDU/SPD beschließt weitere drastische Sparmaßnahmen, um das Haushaltsloch von 5,3 Milliarden DM zu stopfen: bis 1999 sollen nun 22.000 Stellen im öffentlichen Dienst wegfallen, darunter 3000 für Lehrer und Hochschullehrer sowie 2000 Stellen bei der Polizei. Die befürchteten Theaterschließungen konnten abgewendet werden, dafür sollen die bezirksbezogenen Mittel für Sozialarbeit erheblich gekürzt werden. Berlin - einst das vom Bund subventionierte "Schaufenster" des Westens - ist nun gezwungen, eine ganz normale Haushaltspolitik zu betreiben.
1996-03-19
Die Planungen für ein 2,7 ha großes Grundstück am Leipziger Platz werden vorgestellt. Mittelpunkt des Komplexes wird ein weithin sichtbarer Kuppelbau "Cirque du Soleil" mit rund 150 Läden und Gaststätten in 4 Etagen sein. An der Rückseite (entlang der Voßstraße) soll ein Unterhaltungsboulevard mit Musikkneipen entstehen. Dazu werden im weiteren Umfeld neben einem Hotel, einem Kaufhaus (40.000 qm) sowie diversen Bank- und Bürogebäuden ein markanter "Techno-Tower" als Sammelpunkt für die kommerzialisierte Technoszene gebaut. Die Investoren (1,2 Milliarden DM) hoffen, zusammen mit den neuen, eher konventionellen Unterhaltungseinrichtungen am benachbarten Potsdamer Platz zum wichtigsten Berliner Entertainment-Zentrum zu werden.
--- Nachtrag September 1998: Die Investorengruppe gibt das Projekt auf, damit bleiben ca. 60% des noch verfügbaren Areals am Leipziger Platz unbeplant, das Mosse-Palais (s. 1998-02-09) dürfte daher für längere Zeit ein unfreiwilliger Solitär bleiben.
1996-05-05
Berlin und Brandenburg bleiben getrennte Bundesländer. Die Volksabstimmung ergab: Berlin 53,4% und Brandenburg nur 37% Jastimmen. Brandenburgische Fusionsgegner befürchteten, in einem von Berlin dominierten Bundesland wieder zu kurz zu kommen, wie schon zu DDR-Zeiten zugunsten Ost-Berlins. Die Regierungschefs Diepgen und Stolpe erklärten enttäuscht, nunmehr ersatzweise eine verstärkte "kooperative Zusammenarbeit" zu praktizieren; dazu seien jedoch rund 200 weitere Staatsverträge und Verwaltungsabkommen notwendig. (Siehe 1996-11-20.)
1996-05-10
Teil-Inbetriebnahme der ersten nach 1945 in Berlin gebauten Zentrale einer demokratischen Partei. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) hat ihr einen Schiffsbug zitierendes Willy-Brandt-Haus (Architekt: Helge Bofinger) auf einem spitzwinkligen "Torten"-Grundstück an der südlichen Wilhelmstraße/Ecke Stresemannstraße im Bezirk Kreuzberg errichtet. Im überdachten Atrium wurde eine Willy Brandt darstellende Bronzeplastik aufgestellt, die mit 3,50 m Höhe das bisher höchste Monument eines deutschen Nachkriegspolitikers ist.
1996-05-28
Berlin-Schönefeld wird Großflughafen, Sperenberg ist aus dem Rennen. Die Entscheidung zugunsten Schönefelds bedeutet: Ausbau als internationales Luftkreuz Berlin-Brandenburg International Airport bis zum Jahre 2010, Planziel 20 Mio Passagiere/Jahr, ausbaufähig auf 35 Mio. (z.Z. ca. 2 Mio.), Investitionskosten ca. 10 Milliarden DM (privat finanziert), schrittweise Aufgabe der Flughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Tempelhof. Die durch die Konzentration auf einen Großflughafen freiwerdenden Areale bieten gute städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten: große zusammenhängende Flächen in relativ zentraler Lage (besonders Tempelhof) mit guter Verkehrsanbindung.
Juni/September 1996
"Schaustelle Berlin" heißt ein Programm, mit dem die Senatsbauverwaltung und viele private Bauherren im Bereich Mitte/Tiergarten die negativen Folgen der starken Bautätigkeit im Kern der Stadt abfangen wollen. Es gibt zahlreiche Ausstellungen, Vorträge und vor allem geführte Baustellen-Besichtigungen. Man hat erkannt, daß die unzugänglichen lästigen Baustellen - vorgestellt als öffentlich besuchbare Objekte - einen positiven Ereignischarakter haben.
1996-07-13
Loveparade '96. Diesmal waren im Tiergarten ca. 750.000 Raver dabei!
1996-08-02
Schiffahrtsfreigabe der Spreeverlegung am Spreebogen. Auf einer Länge von 200 m wurde die Spree um 70 m nach Norden umgebettet, um im trockengelegten alten Bett einen 17 m tiefen Anfahrschacht als Teil des Tiergartentunnels zu bauen. Das Gesamtprojekt ist mit 3,1 Milliarden DM veranschlagt, davon 700 Mio DM für die Bundesstraße 96, 350 Mio DM für den U-Bahn-Tunnel und rund 2 Milliarden DM für die Fernbahnröhre Nord-Süd. Diese Verlegung wird zwei Jahre dauern, bis Juli/August 1998.
1996-11-08
Die "Hackeschen Höfe", ein Ensemble von 8 Innenhöfen im Jugendstil im Bezirk Mitte (S-Bhf Hackescher Markt), sind stilgerecht saniert. In den Geschäften, Restaurants, Theater- und Revuesälen kann sich trotz hoher Mieten ein szenegetragenes Leben halten, weil die Berliner den Bereich der Spandauer Vorstadt mit seinem interessanten Branchenmix insgesamt "ins Herze" geschlossen haben.
1996-11-15
Grundsteinlegung für das Bundespräsidialamt im Bereich des Spreebogens. Der bereits "Präsidentenei" getaufte Rundbau soll bereits im Juni 1998 bezugsfertig sein. Damit dokumentiert auch diesmal der Bundespräsident, daß er es mit der tatsächlichen Hauptstadtwerdung Berlins ernst meint.
1996-11-20
Die Länder Berlin und Brandenburg schließen eine Kooperationsvereinbarung ab. Es ist der "zweitbeste Weg zur Zusammenarbeit", nachdem eine Fusion beider Länder in der Volksabstimmung am 5. Mai 1996 abgelehnt worden war.
1996-12-14
Die neue "Max-Schmeling-Halle", eine Mehrzweck-Sporthalle mit max. 10.000 Zuschauerplätzen im Bezirk Prenzlauer Berg, wird in Anwesenheit Max Schmelings (Abb. zusammen mit Henry Maske) offiziell eröffnet.
1996-12-17
Auch außerhalb der Innenstadtbereiche geht man in die Höhe, am nördlichen Treptower Park, in einer ehemaligen Industriezone am Spreeufer, entsteht z.B. ein von einem 30geschossigen Hochhaus dominiertes Bürozentrum ("Treptowers").
1996-12-19
Die Privatinitiative "Arbeitsgemeinschaft Berliner Stadtschloß" legt ein Konzept für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses vor. Die ca. 1 Milliarde teure Rekonstruktion soll allein von privaten Bauträgern finanziert werden. Voraussetzung hierfür wäre, daß Bund und Land Berlin das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen. Die ca. 80 Millionen DM teure Wiederherstellung der barocken Fassade (auf modernem Kern) soll in Raten von der "Stiftung Berliner Stadtschloß" u.a. durch den Verkauf von Backsteinen aufgebracht werden. Der Entwurf von Ralf Schüler sieht vor, drei Außenfassaden des alten Schlosses von Andreas Schlüter exakt nachzubauen; in die Ostfassade soll jedoch (als Kompromißangebot an die Kritiker einer "Siegerarchitektur") ein Teil des Palastes der Republik integriert werden. Das Konzept (Motto: "Berlin bekommt wieder seine Mitte!") sieht neben repräsentativen Staatsveranstaltungen eine weitgehend gemischte öffentliche Nutzung vor: Konferenzzentrum, Bibliothek, Kunsthalle, Restaurants und Geschäfte.
1997-01-10
Eine seit dem 23. Dezember anhaltende Dauerfrostperiode mit Temperaturen bis zu -24 °C gibt den Berlinern Gelegenheit, auch zugefrorene Gewässer in ihre Verkehrs- und Wintersportplanung aufzunehmen. (Abb. Tegeler See). Einzig noch eisfreie Gewässer sind die Baugruben am Potsdamer Platz und im Spreebogen; sie werden ständig mit ca. 8 °C warmem Grundwasser nachgefüllt.
Januar 1997
Das Projekt Transrapid Berlin-Hamburg (siehe auch 1994-03-02) entschwebt den Realitäten. Nachdem Bundesverkehrsminister Wissmann vor dem Verkehrsausschuß des Bundestages geäußert hatte, "einen Transrapid um jeden Preis" werde es nicht geben (der Bund trägt die Kosten des Fahrwegs), signalisierte das Betriebskonsortium den möglichen Rückzug. Das Handelsblatt meldete: "Der Transrapid steht vor dem Aus". Neue interne Berechnungen eines Mitglieds des Konsortiums (Thyssen, Siemens, Adtranz, Bahn AG, Bilfinger & Berger) zeigen, daß nur sehr hohe Fahrpreise den Transrapid rentabel machen würden. Dann kämen jedoch die notwendigen Fahrgastzahlen nicht zustande, um den Transrapid in die Gewinnzone zu bringen. Während die Bahn AG auf ihren konventionellen Strecken ca. 20 Pfennig/km verlangt, müßte der Transrapid um 50 Pfennig je Personenkilometer einfahren, um rentabel zu sein. Mit Geschäftsreisenden allein käme man nicht annähernd auf die 11,4 bis 15,2 Millionen Fahrgäste/Jahr. Allen Beteiligten wird klar, was Kritiker ("Miesmacher") von vornherein einwendeten: mit der Strecke Berlin-Hamburg wurde eine untaugliche Referenzstrecke für den Transrapid ausgewählt. Das Vorhaben sollte offensichtlich nicht einem dringenden Verkehrsbedürfnis entsprechend realisiert werden, sondern in erster Linie dem weltweiten Nachweis deutscher High-Tech-Kompetenz dienen. Die später begonnene Entwicklung eines noch schnelleren Magnetbahnsystems in Japan (als Ersatz der wirtschaftlich erfolgreichen "Shinkansen"-Strecke im Ballungsraum Tokio-Osaka) ist inzwischen soweit gediehen, daß der Vorsprung des deutschen Transrapid-Systems in absehbarer Zeit (ca. 3-5 Jahre) eingeholt sein dürfte.
"Der Transrapid ist, bis er fährt, 30 Jahre alt und kommt gleich nach Mannheim ins Landesmuseum für Technik und Arbeit" (Lothar Späth).
1997-03-13
Einweihung des Großprojekts "WISTA" (Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof). Für 550 Mio DM wird von 1998-2010 auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Johannisthal ein "High-Tech-Campus" aus Instituten der Humboldt-Universität entstehen. Zuerst müssen die Chemiker und Physiker, später die Biologen, Geographen und Psychologen ihre zu eng gewordenen Institutsgebäude in der Innenstadt aufgeben. Transfereffekte verspricht man sich aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen, High-Tech-Firmen und geförderten Innovations- und Gründerzentren. Auf den insgesamt ca. 450 ha WISTA-Fläche werden eine Wohnzone und eine fast 70 ha große Park- und Freizeitanlage das Angebot abrunden.
1997-03-20
Offizieller Start des Umbaues des ehemaligen Preußischen Herrenhauses zum Bundesratssitz. Der Anfang dieses Jahrhunderts im neubarocken Stil errichtete Bau an der Leipziger Straße (südöstlich an den Leipziger Platz anschließend) diente bis 1918 dem Adel als zweite Kammer des preußischen Parlaments. Insofern setzt sich der Bundesrat als Länderkammer des deutschen Parlaments in die Tradition des Hauses. Die Totalsanierung des riesigen Baues wird 200 Mio. DM kosten, seine Fertigstellung wird mit "Anfang 2000" angegeben.
April 1997
Auftragsvergabe für das Schauhaus (Wechselausstellungsgebäude) des Deutschen Historischen Museums an den Architekten I.M. Pei. Der Neubau wird 3000 qm Austellungsfläche enthalten und von 1999-2001 nördlich des Zeughauses errichtet. --- Nachtrag: Erster Spatenstich für das Schauhaus am 1998-08-27.
1997-04-24
Einweihung der renovierten Deutschen Bank Unter den Linden 13-15, die damit Berlin als zweitwichtigsten Verwaltungssitz ausbaut. Das neo-renaissancehafte Gebäude aus den Jahren 1888/89 wurde umgebaut und mit einigen modernen Elementen ergänzt. Im Erdgeschoß wird in Zusammenarbeit mit dem Guggenheim-Museum, New York, eine Ausstellungsfläche öffentlich zugänglich sein.
1997-04-26
Das neue Hotel Adlon wird mit der "Berliner Rede" des Bundespräsidenten Roman Herzog am alten Standort Unter den Linden/Ecke Wilhelmstraße inoffiziell eröffnet (Vorlaufbetrieb bis 22. August). Das frühere Adlon (1908-1945) war kurz nach der Besetzung Berlins ausgebrannt und das Haupthaus abgerissen worden. Die Neubaufassade nimmt weitgehend die alten Formen des Grandhotels (Neo-Historismus) mit einem zusätzlichen Geschoß wieder auf. Nach Ansicht seiner Erbauer (Kempinski-Gruppe) und Architekten (Patzschke, Klotz u. Partner) haben die Gäste eine "Fassade des positiven Denkens, der Lebensfreude und der Zuversicht" bekommen. 450 Zimmer und Suiten - davon 2 "Präsidentensuiten" - die Restaurants und Säle wurden mit einem Aufwand von ca. 450 Mio DM errichtet. Ein Kritiker: "Alles hier ist übertrieben, Stil-Havarie, protzig, outriert, von oben bis unten Operette". Der Bau stehe für das "parvenühafte der Stadt Berlin nach 1989". Dennoch dürfte dieses einzige Berliner Haus der Internationalen Luxusklasse (*****+) wieder ein voller Erfolg werden: es schafft eine gewollte Distanz zu den anderen Großhotels.
1997-06-25
Beschluß des SPD/CDU-Koalitionsauschusses zur Neugliederung der Berliner Bezirke: aus bisher 23 sollen 12 Bezirke werden. Der Modellentwurf der Innenverwaltung sieht nur die Erhaltung von Reinickendorf, Spandau und Neukölln vor; zu je einem Bindestrich-Bezirk sollen zusammengelegt werden: Tiergarten, Mitte und Kreuzberg; Pankow, Weißensee und Hohenschönhausen; Charlottenburg und Wilmersdorf; Zehlendorf und Steglitz; Schöneberg und Tempelhof; Treptow und Köpenick; Friedrichshain und Lichtenberg; Marzahn und Hellersdorf; Wedding und Prenzlauer Berg. Die Zustimmung des Abgeordnetenhauses (Zweidrittelmehrheit erforderlich) ist jedoch ungesichert, da dieser Plan, vorrangig aus aktuellem Sparzwang geboren, zu einer Ausdünnung bezirklicher Verwaltungsbehörden und damit zu geringerer Bürgernähe führen werde. Dieses Konzept wird später z.T. geändert, siehe 1998-03-26.
1997-07-12
Die Love Parade 1997 hat fast 1 Million Raver in und um den Tiergarten herum zusammengebracht. Berliner Grünverwalter hoffen nun auf Regenfälle, damit die urinöse Überdüngung der Pflanzen im Regenerationsbereich der sich erleichternden Massen nicht zu Dauerschäden führt.
1997-12-08
Als neuer Direktor des Jüdischen Museums wird Michael Blumenthal vorgestellt. Der 1926 in Oranienburg als Sohn eines jüdischen Bankiers geborene Blumenthal lebt seit 1947 in den USA. Als Industrieller beriet er US-Präsidenten, bekleidete Botschafterposten und war von 1977 bis 1979 US-Finanzminister. Auf Bitten der Kulturverwaltung hat sich Blumenthal "nach reiflicher Überlegung" bereiterklärt, den Aufbau des Museums bis 1999 zu leiten. Sein Vorgänger im Amt, Amnon Barzel, war mit seiner (nun Blumenthal zugesagten!) Forderung nach Autonomie für das Jüdische Museum, das der Generaldirektion des Berliner Stadtmuseums unterstellt ist, im Sommer gescheitert.
1997-12-21
Letzte Fahrt der legendären mostrichfarben-stumpfroten alten S-Bahnwagen. Die noch einsatzfähigen 8 Züge der von 1927-1931 gebauten und eingesetzten 1250 Exemplare der Baureihe 475 werden in einem Abschiedskorso von Westkreuz nach Ostkreuz außer Dienst gestellt. Selbst auswärtige S-Bahnfreunde wurden gesichtet, der "Abschiedsschmerz" in Versform verarbeitet:
Der 475er rollt nicht mehr.
Wir vermissen ihn jetzt sehr.
Das Heulen seiner vier Motoren
klingt lang' noch in den Ohren.
(Gert Gunkel, Offenbach)
Die neuen "Stadtbahner" der Baureihe 481 haben Klimaanlage, zentralgesteuerte Türschließeinrichtungen und sind durchgehend mit gepolsterten Sitzen ausgestattet.
1998-02-09
Eröffnung der ersten Europa-Vertretung des American Jewish Committee (AJC) im Mosse-Palais am Leipziger Platz. Das AJC wurde 1906 von deutschstämmigen Juden in den USA gegründet, die deutsche Repräsentanz will "Fürsprecher wachsender deutsch-amerikanischer Freundschaften" und Partner der jüdischen Gemeinde in Deutschland sein.
1998-03-26
Neues Modell für die Neugliederung der Berliner Bezirke, ab 2001 soll es durch Zusammenlegungen folgende zwölf Bezirke geben: Mitte/Tiergarten/Wedding ("Hauptstadtbezirk"), Prenzlauer Berg/Pankow/Weißensee, Hohenschönhausen/Lichtenberg, Kreuzberg/Friedrichshain, Treptow/Köpenick, Zehlendorf/Steglitz, Charlottenburg/Wilmersdorf, Tempelhof/Schöneberg, Marzahn/Hellersdorf, Spandau, Reinickendorf und Neukölln.
1998-05-14/15
Besuch des US-Präsidenten Bill Clinton zum (vorgezogenen) 50-jährigen Gedenken der Berliner Luftbrücke. Auf dem Flughafen Tempelhof ist eine von einem privaten Verein ("Berlin Airlift Historical Foundation") restaurierte Douglas C-54 "Skymaster", der wichtigste Lastesel der Luftbrücke, mit einigen Luftbrücken-Veteranen aus New Jersey über London eingetroffen. Altpilot Gail Halvorsen (77), der Erfinder der an kleinen Fallschirmen beim Landeanflug abgeworfenen Schokolade- und Bonbonpäckchen für ausgehungerte Berliner Kinder, gehört der Crew an. Erkennbar war sein damaliger "Candybomber"-Anflug (von Frankfurt a.M. und Wiesbaden) immer an den wackelnden Tragflächen. Die offiziellen Feiern werden am 26. Juni folgen.
1998-07-11
Die Love Parade 1998 hat wieder ca. 1 Million Raver und selbst zahlreiche "Piep-piep-piep"-Anhänger im und um den Tiergarten herum zusammengepfercht. Es ist eine Riesenparty für jüngere Leute geworden, die einmal im Jahr auf Tuchfühlung in der Megamasse gehen wollen. Die eigentliche Technoszene ist in die Minderheit geraten und dürfte sich von dem gesponserten Rummel bald zurückziehen. Jack Lang, Pariser Kulturbeauftragter und früherer französischer Kultusminister, hat sich vor Ort informiert. Offensichtlich fürchtet die große europäische Kulturhauptstadt, den Zug der Jugend zum durchgetanzten "Massenevent" zu verpassen.
Juli 1998 Die Spree am "Spreebogen" wird wieder in das alte Bett geflutet (s. 1996-08-02).
1998-08-13
Einweihung eines Mauer-Mahnmals an der Bernauer Straße Ecke Ackerstraße (Wedding/Mitte), bestehend aus einem Rest der Berliner Mauer von 70 m Länge mit Sehschlitzen in der Innenmauer und Stahlplatten an den Enden.
1998-09-02
Richtfest für das Sony-Center am Potsdamer Platz. Nach der geplanten Eröffnung im Frühjahr 2000 wird der 2,65 ha große Komplex auf dem nordwestlichen Areal im Stil einer nordamerikanischen Mall mit seinen großen überdeckten Freiräumen zum gegenüberliegenden Debis-Areal (einem engen europäischen Stadtbild nachempfunden) kontrastieren.
1998-09-15
Inbetriebnahme der neuen ICE-Strecke Berlin-Hannover mit einer Sonderfahrt (fahrplanmäßig erst ab 1998-09-27). Die bereits zu DDR-Zeiten vereinbarte Trasse über Rathenow und ohne Halt an Stendal südlich vorbei ist von Stendalern heftig kritisiert worden: der Entwicklung im wirtschaftlichen Schwerpunkt der Altmark sei mit einem vorbeirauschenden ICE nicht gedient. Berlin profitiert von diesem Teilstück der Schnellbahn-Magistrale Paris-Berlin-Moskau: die Fahrzeit nach Hannover verkürzt sich um eine Stunde auf 1:45 Stunden.
1998-10-01
Eröffnung der neuen U-Bahn-Station Mendelssohn-Bartholdy-Park zwischen den Stationen Gleisdreieck und Potsdamer Platz am Rande der neuen "Daimler-City".
1998-10-02
Eröffnung des Daimler-Areals am Potsdamer Platz. Die 1990 für kaum 10% der vergleichbaren Grundstückspreise an der Friedrichstraße erworbenen 6,8 ha ehemaliger Mauerbrache (Abb. 1994) wurden mit einem Kostenaufwand von 4 Milliarden DM mit 19 Gebäuden, zehn Straßen, einer zentralen Piazza (Marlene-Dietrich-Platz) und einer 1,2 ha großen Wasserfläche (am alten Weinhaus Huth) bebaut. Errichtet wurden neben 50% Büroflächen und 600 Wohnungen auch 120 Geschäfte (Potsdamer Platz Arkaden), 30 Restaurants, Bars und Cafés, ein Multiplexkino (CinemaxX) mit 3500 Sitzplätzen in 19 Sälen, ein Großbild- bzw. 3D-Kino (IMAX), die Spielbank Berlin (bisher im Europa-Center), ein Musical-Theater, ein Varieté und ein Hotel. Wahrzeichen des größten der vier Areale am Potsdamer Platz ist die 20stöckige Debis-Zentrale, deren Technikturm über 100 m hoch aufragt. Kritik wurde laut am Masterplan von Renzo Piano: die sieben ausführenden Architektengruppen hätten sich zu sehr auf die Verhältnisse des Viertels um 1933 beziehen müssen und daher Ideen zeitgenössischer Urbanforschung wenig beachten können. Daniel Libeskind: "Ein Beispiel für autoritäres Mittelmaß". Möglicherweise wollen die Menschen aber genau das: ein neues Zentrum als kleinteiligen Kiez mit engen Straßenschluchten und kurzen Wegen zu vielfältigen Nutzungen; der Kontrast zum nördlich erreichbaren Tiergarten könnte nicht spannungsreicher sein. Es bleibt abzuwarten, wie die Berliner nach den Eröffnungsvisiten (über 1 Million, taz) ihr in 'Protzdamer Platz' umgetauftes Paradeviertel mit Leben erfüllen. Die isolierte Lage zwischen dem führenden City-Bereich Kurfürstendamm/Zoo und dem aufgewerteten, aber noch wenig angenommenen Bereich Unter den Linden/Friedrichstraße ist zugleich Nachteil und Chance.
Ende Oktober 1998
Erster deutscher Warnstreik im World Wide Web wird in Berlin gestartet.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden für das ehemalige DDR-Gebiet eigene Tarifverträge mit deutlich niedrigeren Vergütungen vereinbart, die schrittweise an das West-Niveau angepaßt werden sollten. Die bestreikte Institution mit Standorten in den alten Bundesländern sowie in West- und Ost-Berlin kündigte demgegenüber den von vornherein einheitlichen Haus-Tarifvertrag. Bei der Ost-Berliner Betriebsstätte sollen die Ost-Vergütungen wieder angewendet werden; sie liegen um 13,5% unter West-Niveau. Diese "Rolle rückwärts" wollen die Mitarbeiter nicht tatenlos hinnehmen. Streikinstrument: viele der im WWW angebotenen Informationen wurden mit 13,5% Textanteil unlesbar gemacht.
1998-12-01
Verabschiedung eines Senats-Konzepts für die Sanierung und Modernisierung des Olympiastadions. Der Entwurf sieht den Umbau des 'Tropfsteingewölbes' in eine multifunktionale Arena bei laufendem Sportbetrieb vor, Beginn Sommer 2000, Fertigstellung zur Saison 2003/04, Kosten ca. 600 Millionen DM. Die Summe soll überwiegend von privaten Investoren aufgebracht werden, lediglich ein Bundeszuschuß von 100 Millionen ist bisher zugesagt.
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Joost heeft slapeloze nachten door Frans. Had hij maar aardrijkskunde mogen kiezen.