Geschreven door: | Rianne (4 vwo) |
Datum ingestuurd: | 13 april 2004 |
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Johann Wolfgang von Goethe
Vraag 1:
Johann Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt am Main geboren. Sein Vater, Johann Caspar Goethe, war Erbe eines beträchtlichen Vermögens, hatte Jura studiert, auf Reisen nach Frankreich und Italien vielseitige Kenntnisse erlangt und gehörte als Kaiserlicher Rat zu den angesehensten Bürgern Frankfurts. Er konnte sich ohne berufliche Verpflichtungen seinen privaten Studien widmen. 1748 heiratete er Catharina Elisabeth Textor. Von den sechs Kindern, die aus dieser Ehe hervorgingen, überlebten nur Johann Wolfgang und seine um ein Jahr jüngere Schwester Cornelia.
Johann Goethe begann sein Studium der Jura 1768 in Leipzig, das er aber wegen einer schweren Krankheit unterbrach und 1771 in Straßburg fortsetzte. Auf Einladung von Herzog Carl August zog er nach Weimar, wo er ab 1776 im Staatsdienst arbeitete. 1786-1788 erste Italienreise, 1790 zweite Italienreise. Goethe starb am 22.3.1832 in Weimar.
In der Bibel des Bildungsbürgers Büchmanns Zitatenschatz der »Geflügelten Worte« kommt Goethe auf etwa die gleiche Seitenzahl wie Schiller. In Anbetracht dessen, daß Schiller nur 45 Jahre alt wurde, Goethe dagegen 82, verwundert dieses Verhältnis: Immerhin standen Goethe mehr als doppelt so viele Schaffensjahre zur Verfügung, und der Umfang seines Werks übertrifft dasjenige Schillers um ein Vielfaches.
Offenbar sperrt sich das Werk Goethes eher gegen eine Vereinnahmung durch bildungsbürgerliche Identifikation per Zitat als das Schillers, oder anders gewendet: Schillers Idealismus ließ sich noch leichter mißdeuten und zum leeren Pathos mißbrauchen als der in der Anschauung verankerte 'Realismus' Goethes.
Trotzdem ist Goethe der Klassiker der deutschen Literatur schlechthin; nicht zuletzt hat sich der Begriff Goethezeit (zuerst bei H.A. Korff) für die von vielfältigen Strömungen geprägte Epoche etwa zwischen 1770 und 1830 eingebürgert. Wenngleich eine solche Bezeichnung zu sehr die Person und das Werk Goethes in den Mittelpunkt stellt, so zeigt sie doch, in welchem Maße sich in seinem dichterischen Schaffen Entwicklungen der deutschen Geistesgeschichte am Ende des 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts spiegeln. Goethe ist zu einer Symbolgestalt man könnte auch sagen: Kultfigur der deutschen Geistesgeschichte geworden. Doch hinter dieser Symbolgestalt droht das Bild des Menschen Goethe zuweilen zu verblassen.
Vraag 2:
Sturm und Drang
Der Wirrwarr: so hieß Friedrich Maximilian Klingers 1775 entstandenes Drama ursprünglich, bevor es auf Anregung des damals in großem Ansehen stehenden »Genieapostels« aus Winterthur, Christoph Kaufmann, in Sturm und Drang umbenannt wurde. Diese (damals schon gebräuchliche) Wortfügung hat einer Epoche der deutschen Literatur den Namen gegeben oder genauer: einer Bewegung, die die logische Folge des politischen und ideengeschichtlichen Wirrwarrs ihrer Zeit und trotzdem von einzigartiger Einheitlichkeit der Zielsetzung und des literarischen Ausdrucks gewesen ist.
Was macht die Besonderheit dieser sehr kurzen Periode aus, die mit dem Erscheinen von Herders Journal meiner Reise im Jahre 1769 begann und der fluchtartigen Abreise Goethes nach Italien 1786 endete? Sie war eine literarische Rebellion, die mit einer solchen Radikalität in Deutschland noch nie stattgefunden hatte. Während etwa der Übergang vom Barock zur Aufklärung 'sanft' war, mehr Ablösung als Bruch, schockierte nun eine Gruppe 20- bis 30jähriger Literaten die Öffentlichkeit mit Texten, die eine einzige Verletzung der Geschmacks- und Moralvorstellungen bedeuteten.
Denn der Sturm und Drang war ein Frontalangriff gegen die zum kalten Rationalismus verkommene, gesellschaftlich unproduktive Aufklärung. Die Vernunft war dieser neuen Generation nicht mehr das Werkzeug zur Befreiung von Ohnmacht und Aberglaube, sondern erschien ihnen als degenerierte Vernünftelei ein Joch, das jegliche lebendige Regung der Seele unterdrückte. Im Mittelpunkt ihres Denkens stand nun ein neuer Begriff: das Genie ein großes, unabhängiges Individuum, das in der Figur des Prometheus seinen vollkommenen Prototyp hatte und in Goethes gleichnamiger Dichtung von 1773 besungen wurde.
Der neue Held war der große Kerl: vital, erdverbunden, aufbegehrend, oft ungehobelt, stets unmittelbar. Gewiß auch edel und großmütig, aber kraftvoll und kompromißlos. Entscheidend war die Tiefe seines Gefühls, die sich ebenso in weltumfassender, schrankenloser Liebe wie in rasender Verzweiflung offenbaren konnte nur maßvoll und vorsichtig durfte er nicht sein. Alles Laue und Elegante war den Stürmern und Drängern verhaßt, daher erwuchs ihre Erzfeindschaft zu Christoph Martin Wieland, dem Vertreter des Rokoko.
Die wichtigsten Kennzeichen von ‘Sturm und Drang‘ :
· Berufung auf Gefühle, Ahnungen, Bilder, Naturverbundenheit im Gegensatz zur leichter verständlichen Aufklärung
· Shakespeare, Ossian und Klopstock als Vorbilder
· Originalität und Genialität als Kriterien für echte Dichtung (»Genieperiode«)
· Auflehnung gegen den Absolutismus, Tyrannenhaß
Klassik
In jeder Nationalliteratur gibt es eine Phase, die wegen ihrer besonders reichen Entfaltung, ihrer Dichte an Werken von hohem künstlerischem Rang, ihrer Wirkung auf spätere Epochen und ihrer internationalen Bedeutung als die Klassik angesehen wird. Diese Blütezeiten sind in jedem Land chronologisch anders situiert: Was für Spanien das Siglo de Oro (1500 bis 1680), ist für England das elisabethanische Zeitalter, und während die französische Klassik von Corneille bis Racine angesiedelt wird, reicht sie in Italien von Dante bis Tasso. Auffallend weicht hier das deutsche Pendant ab, das nicht nur einen deutlich späteren, sondern vor allem einen wesentlich kürzeren Zeitraum bezeichnet: von Goethes Italienreise 17861788 bis zu Schillers Tod 1805. Hinzu kommt, daß die beiden Genannten die mehr oder weniger ausschließlichen Vertreter der Klassik sind, der höchstens noch Wilhelm von Humboldt und mit seiner theoretischen Schrift Von der bildenden Nachahmung des Schönen (1788) Karl Philipp Moritz zugeschlagen werden, während gleichzeitige Werke anderer Autoren wie Hölderlin oder Jean Paul, Wieland oder Kleist von der Literaturgeschichtsschreibung nicht der Klassik zugeordnet werden.
Wie läßt sich diese Besonderheit erklären? Wenn überhaupt, dann als das Erreichen eines Kristallisations- und Ruhepunktes, nachdem bis dahin unterschiedliche, z. T. entgegengesetzte Strömungen das deutschsprachige Literaturschaffen geprägt hatten. Das Neuhochdeutsche entwickelte sich relativ spät als Wissenschafts- und Dichtungssprache: Opitz und in seinem Gefolge andere Poetiker schufen die ersten Voraussetzungen dafür, und erst mit Klopstocks Erschließung antiker Versmaße für das Deutsche kann von einer 'poetischen Normalisierung' gesprochen werden. Außerdem war die den gesamten europäischen Kulturraum bestimmende Welt der Antike in Deutschland zwar unabdingbares Repertoire gelehrter Dichtkunst, aber nicht wirklich assimiliertes, poetisch lebendiges Bildungsgut.
Während sich die deutschsprachige Literatur in diesen beiden Hinsichten noch in einem Entwicklungsstadium befand, klaffte in ihr bereits ein tiefer Riß zwischen zwei entgegengesetzten Positionen. Auf der einen Seite forderten die Aufklärer mit ihrer strengen, am französischen Klassizismus orientierten Normpoetik eine Literatur, die Vernunft und Tugendstreben als Ideale darstellen sollte die Empfindsamkeit dagegen bekämpfte diesen in ihren Augen seelenlosen Rationalismus und zelebrierte subjektiven Gefühlsüberschwang, Freundschaftskult und Schwärmerei. Die Situation radikalisierte sich, als die junge Generation des Sturm und Drang, zu dessen Protagonisten Goethe und Schiller selbst gehörten, zu Beginn der 70er Jahre mit sozialkritischem Impuls und programmatischem Sprengen der Formen dem Establishment den Kampf ansagte.
Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller sind beide Vertreters von der Surm und Drang, und der Klassik Perioden.
Vraag 3:
Storm un Drang: Die Leiden des jungen Werther
In dem Briefroman kommt der junge Werther, ein Künstler, in eine ungenannte Stadt, um dort Erbschaftsangelegenheiten seiner Familie zu regeln. Er nimmt sich eine Wohnung und beginnt, sich in der landschaftlich herrlichen Umgebung wohl zu fühlen. Die wunderschöne Natur und die einfachen Menschen begeistern ihn.
Bei einem „Ball auf dem Lande“ lernt er die junge Lotte kennen, eine reizende Frau, die nach dem Tod ihrer Mutter liebevoll ihren traurigen Vater und ihre zahlreichen Geschwister umsorgt. Eine traumhafte Zeit der Freundschaft beginnt für Werther.
Ein Schatten fällt auf sein Glück, als Lottes Verlobter, Albert, von einer Geschäftsreise zurückkehrt. Albert ist das Gegenteil von Werther, der eigentlich nur in den Tag hineinlebt. Albert ist pflichtbewusst und korrekt. Obwohl Lotte Werthers hohe Empfindsamkeit schätzt, bleibt sie dem eher kühlen Albert treu, nicht zuletzt, weil sie dies ihrer Mutter am Totenbett versprochen hat. Werther, der sich ganz seiner Leidenschaft für Lotte hergibt, verzweifelt langsam an der Situation. Er flieht und versucht, sich als Schreiber an einem Hof abzulenken. Wegen der unüberwindbaren Ständeschranken kehrt er, vor Liebe todkrank, zu Lotte zurück. Dort verliert er sich immer mehr in seiner grenzenlosen, aber leider einseitigen Liebe zu Lotte. Schließlich sieht er keinen anderen Ausweg mehr als den damals kirchlich und gesellschaftlich geächteten Selbstmord.
Dazu leiht er sich Pistolen von Albert, den Lotte inzwischen geheiratet hat.
Klassik: Wahlverwandschaften
Der Roman spielt auf dem Landgut des reichen Barons Eduard, der erst spät seine Jugendgeliebte Charlotte heiraten konnte, nachdem beide zunächst in von den Eltern arrangierten Ehen an andere Partner gebunden waren. Auf dem Landgut widmen sie sich gemeinsam der Neuanlage des Parks. Eduards Wunsch, einen alten Freund, den in Not geratenen Hauptmann Otto, auf sein Schloß kommen zu lassen, wird von Charlotte zunächst abgelehnt. Doch Eduard besteht auf seinem Vorhaben, und Charlotte willigt schließlich ein unter der Bedingung, daß ihre Nichte und Pflegetochter Ottilie als Hilfe im Haushalt ebenfalls kommen dürfe.
So beginnt ein Kräftespiel der »Wahlverwandtschaften«: Zwischen dem Hauptmann und Charlotte einerseits sowie Eduard und Ottilie andererseits entsteht eine wachsende Zuneigung. Während der Hauptmann und Charlotte ihr Gefühl jedoch zu zügeln versuchen, gibt sich Eduard ganz seiner Leidenschaft zu Ottilie hin.
Der Besuch eines unverheiratet zusammenlebenden Paares wirkt gleichsam als Katalysator: Das Angebot des Besuchers, dem Hauptmann eine seinen Verdiensten adäquate Stelle zu verschaffen, und das Drängen seiner Geliebten, Ottilie aus dem Haus zu entfernen, läßt durch die drohende Trennung in beiden Paaren die Leidenschaft vollends ausbrechen, die ihren Höhepunkt im – freilich nur in der Phantasie erlebten – doppelten Ehebruch erfährt. Nach dieser Liebesnacht kommt es zwischen den beiden wahlverwandtschaftlich sich zugetanen Paaren zum Geständnis ihrer Liebe. Charlotte jedoch, von der Unverbrüchlichkeit der Ehe überzeugt, entschließt sich zur Entsagung und verlangt dasselbe auch von Eduard. Nach der Abreise des Hauptmanns entfernt dieser sich zwar ebenfalls aus dem Schloß, ist aber nicht bereit, auf Ottilie zu verzichten. Als er erfährt, daß in der Nacht des ?doppelten? Ehebruchs ein Kind gezeugt wurde, zieht er verzweifelt in den Krieg.
Vraag 4:
Goethe darf mit Recht als der einzige deutsche Dichter gelten, der auf dem Gebiet des Dramas, des Romans und der Lyrik gleichermassen Leistungen von weltliterarischem Rang hervorgebracht hat. Grondsatlich neu, ist Goethes Form der Menschendarstellung. Er wird der erste grosse Seelenschilderer der deutschsprchigen Dramatik. Der Mensch wird zum ersten Mal rein psychologisch geschildert.
Vraag 5:
Goethe wil duidelijk maken dat er een jongen is die verliefd is op iemand. Die persoon is het roosje op de heide, een roos is mooi en is rood en dat staat voor de liefde. Hij vindt haar beeldschoon en zo word ook steeds het refrein herhaalt. Op een gegeven moment staat er dat hij haar wil plukken. Daar bedoelt hij misschien bij dat hij bij haar wilt zijn. Maar ze prikt hem. Ik denk dat daarmee wordt bedoeld dat ze nog wat afstandelijk is en het wel wilt want als ze eindelijk geplukt is dan viel het eigenlijk toch wel mee. En vond ze het toch wel fijn.
Mijn bronnen:
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http://www.sewanee.edu/german/Literatur/s%26d.html
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http://land.heim.at/waldviertel/240628/iphigenie.htm
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http://www.derjungegoethe.de/werther.html
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http://www.xlibris.de/index.html
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http://gutenberg.spiegel.de/autoren/goethe.htm
Ø
http://www.meinebibliothek.de/Texte2/html/goethe.html
Ø
http://members.aol.com/irenastasch/goet_b.htm
Ø
http://www.goethe.de/os/hon/aut/degoe.htm
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http://www.nw.schule.de/st/goethe-ibb/proj_goethe/simon_christian/Goethe-Biographie.htm
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http://www.ni.schule.de/~pohl/literatur/epochen/stdrang.htm
Ø
http://www.ni.schule.de/~pohl/literatur/epochen/klassik.htm
Ø
http://www.stoersignale.de/christians_buecherkiste/2003/10/johann_wolfgang.html
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