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Geschreven door:

Paul Breeuwsma

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24 maart 2003

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Einleitung
Berlin ist die Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands. Sie hat etwa 3,5 Millionen Einwohner und erstreckt sich über 891 Quadratkilometer. Sie liegt in Mitteleuropa, 13:25 Grad östliche Länge und 52:32 Grad nördliche Breite, 34 m über dem Meeresspiegel, an den Flüssen Spree und Havel (siehe Weltkarte). Zeitzone ist die Mitteleuropäische Zeit (MEZ oder MET, eine Stunde der GMT voraus, d.h., MEZ = GMT+1) mit Sommerzeit im Sommerhalbjahr (MESZ = GMT+2), die genaue Berliner Ortszeit liegt 6 min 22 sec nach der MEZ. Nach den Planungen und politischen Erklärungen des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung ist davon auszugehen, daß Berlin in der zweiten Hälfte der 90er Jahre die Arbeitsstätte dieser Verfassungsorgane wird. Dies entspricht den Festlegungen des Einigungsvertrages sowie dem Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991.

Das Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor ist das wichtigste Wahrzeichen Berlins und das Symbol der deutschen Einheit. Es wurde 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans nach dem Vorbild der Propyläen zu Athen erbaut und bildet den westlichen Abschluß der Straße Unter den Linden am Pariser Platz. Es ist 26 m hoch und gut 65 m breit. Die Tiefe des Mittelbaues mit seinen fünf Durchfahrten beträgt 11 m. Die 15 m hohen dorischen, nach ionischer Art kannelierten Sandsteinsäulen haben am Fuß einen Durchmesser von 1,75 m. Nach der Niederlegung der Stadtmauer 1867/1868 fügte der Schinkel-Schüler Johann Heinrich Strack 1868 dem Tor zu beiden Seiten die niedrigeren offenen Säulenhallen an. Die von Johann Gottfried Schadow geschaffene Quadriga (Viergespann) auf dem Tor war aus Kupfer getrieben und wurde 1794 aufgestellt. Die Franzosen unter Napoleon I. brachten sie 1807 als Kriegsbeute nach Paris. 1814 holten die Preußen sie zurück und fügten in den Kranz auf dem Stab der Friedensgöttin ein Eisernes Kreuz ein. Torgebäude und Quadriga wurden im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1956 bis 1958 vollständig restauriert. Die originalen Gußformen für die Quadriga befanden sich noch im Depot der West-Berliner Firma Noack. Das Brandenburger Tor wurde nach dem 13. August 1961 durch die Sperranlagen des DDR-Grenzregimes abgeriegelt. Nach der Wende in der DDR und einem Freudenfest am 9. November 1989 wurde es am 22. Dezember 1989 geöffnet. Die Sperranlagen wurden danach vollständig beseitigt. Die in der Silvesternacht 1989/1990 schwer beschädigte Quadriga wurde restauriert (1991).

Der Berliner mauer
Bau der Berliner Mauer(1989)
Öffnung der Übergänge der Berliner Mauer auch für Bürger der DDR. Auf einer Pressekonferenz teilt Politbüromitglied Schabowski mit: "... haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen." Die daraufhin zahlreich aufbrechenden "Testbesucher" werden von den West-Berlinern herzlich begrüßt. An den Grenzübergängen drängen sich bald viele zehntausende Besuchswillige, so daß gegen 23.30 Uhr die Schlagbäume geöffnet werden müssen. Alle Kontrollen werden eingestellt: die Mauer hat ausgedient. "Mauerspechte" beginnen bald darauf, das monströse Bauwerk niederzulegen; ein weltweiter Souvenirhandel mit Mauerbruchstücken und ganzen Mauerabschnitten sowie Militaria aus Beständen der DDR und der Sowjetunion beginnt. Nach Angaben der "Arbeitsgemeinschaft 13. August" sollen allein an der Berliner Mauer 235 Menschen gestorben sein (an der innerdeutschen Grenze 370, und weitere 220 Todesopfer gab es an den DDR-Grenzen nach Osteuropa).

Errichtung der Mauer
In den frühen Morgenstunden des 13.8.1961, einem Sonntag, begann die DDR unter der Leitung von Erich Honecker, Ost-Berlin und die DDR gegenüber West-Berlin mit Stacheldraht und Spanischen Reitern abzuriegeln. Straßen wurden aufgerissen und Barrikaden aus Pflastersteinen errichtet. An zentralen Punkten fuhren Panzer auf. Der durchgehende U- und S-Bahn-Verkehr wurde unterbrochen. Bewohnern Ost-Berlins und der DDR wurde das Betreten West-Berlins verboten, darunter 60.000 Berufspendlern. In den folgenden Tagen ersetzten Bautrupps unter Bewachung die provisorischen Befestigungen durch eine feste Mauer. Die Westmächte reagierten verhalten, da die drei Essentials der amerikanischen Berlin-Politik nicht angetastet wurden: Anwesenheit der westlichen Truppen, freier Zugang nach Berlin und Gewährleistung der Selbstbestimmung der West-Berliner und der freien Wahl ihrer Lebensform. Ab dem 23.8.1961 durften West-Berliner Bürger Ost-Berlin nicht mehr betreten. Am 20.9.1961 begann die Zwangsräumung von Häusern unmittelbar an den Grenzen zu West-Berlin. Am 17.8.1962 wurde der achtzehnjährige Ost-Berliner Peter Fechter bei einem Fluchtversuch über die Mauer von Ost-Berliner Grenzwachen angeschossen, und er verblutete. Am 21.6.1963 erließ der Minister für nationale Verteidigung der DDR eine "Anordnung über die Einrichtung eines Grenzgebietes an der Staatsgrenze der DDR zu West-Berlin". Danach wurde innerhalb Ost-Berlins an der Sektorengrenze ein 100 Meter breiter "Schutzstreifen" gezogen, dessen Bewohner sich registrieren lassen mußten. Von der DDR-Propaganda wurde die Mauer als "antifaschistischer Schutzwall" bezeichnet.

Fall der Mauer
Die dramatischen Ereignisse des Jahres 1989 mit der Massenflucht von DDR-Bürgern über Ungarn und den Leipziger Montagsdemonstrationen führten nach wochenlangen Diskussionen um ein neues DDR-Reisegesetz dazu, daß der Ost-Berliner SED-Bezirkschef Günter Schabowski am 9. November 1989 gegen 19 Uhr in einer etwas unklaren Formulierung überraschend die Öffnung der Grenze für "Privatreisen nach dem Ausland" bekanntgab. Wenig später begann ein Sturm der Ost-Berliner nach West-Berlin, es gab Freudenfeiern am Brandenburger Tor und auf dem Kurfürstendamm. Am 10. November begannen Abrißarbeiten zur Schaffung zusätzlicher Grenzübergänge. Am 12. November wurde die Mauer am Potsdamer Platz geöffnet, am 22. Dezember erfolgte eine Öffnung am Brandenburger Tor für Fußgänger. Sogenannte "Mauerspechte" hämmerten Bruchstücke aus der Mauer, die dann vielfach als Souvenirs verkauft wurden. Einige größere Segmente wurden auch von offizieller Seite abgegeben oder verkauft. Seit dem 1. Juli 1990 herrscht mit dem Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion endgültig freier Reiseverkehr zwischen Ost und West. Die Mauer verschwand bis zum Jahre 1991 nahezu vollständig; Reste blieben u.a. an der Bernauer Straße, in der Niederkirchnerstraße (gegenüber dem Preußischen Landtag, jetzt Sitz des Berliner Abgeordnetenhauses) und in Form der 1,3 km langen "East-Side-Gallery" gegenüber dem Ostbahnhof erhalten. Am 20. Februar 1997 wurde am ehemaligen "Checkpoint Charlie" damit begonnen, den einstigen Verlauf der Berliner Mauer mit einer roten Linie zu markieren. Diese Linie soll eine Länge von 20 km erreichen und später durch eine doppelspurige Großpflastersteinreihe ersetzt werden.

Das KaDeWe
Das KaDeWe gehört zu Berlin wie das Brandenburger Tor, die Gedächtniskirche und der Fernsehturm. Umgekehrt prägen Berliner Luft, Pariser Duft und das besondere Flair der Metropole das Image unseres Hauses. Das KaDeWe ist das größte Warenhaus auf dem europäischen Kontinent. Ein erlesenes Sortiment und die spektakuläre Warenpräsentation machen den Einkauf im KaDeWe zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Der ursprüngliche Bau stammt von dem Architekten Emil Schaudt. Er gab ihm alles, was ein Warenhaus besitzen muß: Großzügigkeit, Funktionalität und Atmosphäre. Die gesamte Innenarchitektur strahlt Leichtigkeit und Eleganz aus. Hoch über den Dächern von Berlin lädt ein Glaskuppel-Restaurant zum Verweilen und Genießen ein. Mit modernen Panoramaliften kann man durch die geöffneten Lichthöfe bis unter die Glaskuppel schweben.

Die Gedächtniskirche
Die am Kurfürstendamm gelegene Gedächtniskirche ist ein Mahnmal für Frieden und Versöhnung, das weltweit bekannte Wahrzeichen für den Aufbauwillen Berlins der Nachkriegszeit. Die Gedächtniskirche ist ein Ensemble aus der Kirchenruine und den sie umgebenen modernen Bauten, das sich durch den starken Kontrast zwischen Moderne und Historie auszeichnet.
Die Neoromanische Kirche, welche an die Glorie des ersten deutschen Kaisers erinnern sollte, wurde in ornamentalen Stil 1891–95 nach Plänen von Schwechten erbaut. Nachdem die Kirche bei einem Bombenangriff 1943 zerstört wurde, sollte die Ruine, welche den Berlinern stets die Schrecken des Krieges vor Augen führte, für den geplanten Neubau 1956 abgerissen werden. Nach einem leidenschaftlichen Proteststurm wurde die Integration der Ruine in den Neubau beschlossen.
Der moderne Bau entstand 1959–61 nach Plänen von Egon Eiermann und besteht aus drei Elementen. Die Konstruktion besteht aus wabenförmigen Betonelementen, in die Glasbausteine eingelassen worden sind. Der Kirchturm mit Tauf- und Traukirche besitzt einen sechseckigen Grundriss. Im Innern des achteckigen Kirchenschiffes erzeugen die farbigen Glasbausteine ein intensives blaues Licht und meditative Ruhe. Der kleinste rechteckige Bau war als Sakristei geplant, er beheimatet heute die Stadtmission. Die Gedenkhalle im alten Turm ist ein Ort der Mahnung gegen Krieg und Zerstörung.

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